Erzeugung von 22 t/h Hochdruck-Damof
15 Stück Umform- und Druckreduzierstationen mit Dampfverteilung und Kondensatstationen
Bearbeitungszeitraum:
2003-2004
Ingenieurleistungen
Lageplan des Industriegrundstücks MITRAS/Weiden mit Darstellung der Verbrauchsschwerpunkte durch die gewerblichen Mieter
Mitras Kunststoffe GmbH ist ein mittelständisches Extrusions-Industrie-Unternehmen mit Sitz in Weiden/Oberpfalz
und in seiner spezifischen Marktnische einer der führenden Extrusionsbetriebe in Europa. Seit über 45
Jahren entwickelt, produziert und verkauft es thermoplastische Platten und Folien (Rollenware) insbesondere als
Zulieferer für die Automobilindustrie.
Auf dem Grundstück der Mitras Kunststoffe GmbH sind diverse gewerbliche Mieter ansässig, deren Versorgung
mit Prozess- und Heizdampf aus einer überalteten, mit schwerem Heizöl befeuerten Hochdruck-Dampfkesselanlage
erfolgt.
Durch Rögelein+Partner Ingenieure wurden im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Prozess- und Heizdampfversorgung
der auf dem Industriegrundstück ansässigen Betriebe folgende Ingenieurdienstleistungen erbracht:
Dampfverteilschema für das Industriegrundstück MITRAS/Weiden
Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für die bestehende Dampferzeugungsanlage mit sicherheitstechnischer
Ausrüstung gemäß TRD 604/1 für 24 Stunden beaufsichtigungsfreie Zeit und jeweils mit
Feuerungsanlagen für Heizöl SA, umfassend:
HD-Dampfkessel Fabrikat Standard-Kessel Duisburg, Sattdampfleistung 10 t/h, 10 bar Ü,
reduzierte Sattdampfleistung 7,6 t/h mit reduzierter Feuerungswärmeleistung 5,85 MW
HD-Dampfkessel Fabrikat MAN Augsburg, Sattdampfleistung 8 t/h, 10 bar Ü, reduzierte Feuerungswärmeleistung
6,1 MW
HD-Dampfkessel Fabrikat MAN Augsburg, Sattdampfleistung 6,4 t/h, 10 bar Ü, Feuerungswärmeleistung
4,9 MW
Feststellung der erforderlichen Maßnahmen für den Auflagenvollzug nach TA Luft an den HD-Dampferzeugern
und den Schweröl-Feuerungsanlagen für eine mittelfristige Versorgungssicherheit durch Nachrüstung
von Rauchgasentstickungsanlagen
Erarbeitung der Grundlagen für die Verbrauchserfassung des Energieträgers sowie eines auf die
Energieströme bezogenen Kostenabrechnungsschemas
Kostenschätzung für die oben genannten Maßnahmen in mehreren Varianten
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