78 Wohnungen und 14 Ladengeschäfte
10.500 m3 umbauter Raum
Auftraggeber:
KG Bayerische Hausbau GmbH
Guerickestraße 25
80805 München
Architekt:
Lehmann und Lachawitz, München
Ingenieurleistungen
Außenansicht von Otto-Wagner-Straße
Zum Bearbeitungsumfang von Rögelein+Partner Ingenieure zählen die Leistungen nach HOAI,
Teil IX, Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1..7 für:
Block 1
bestehend aus:
Häuser 1 .. 4, KG mit Tiefgarage
Erdgeschoß ausgebaut zu Läden und Arztpraxen,
mit raumlufttechnischen Anlagen,
Gesamtwärmebedarf 177 kW
Block 2
bestehend aus:
Häuser 1 .. 5, KG mit Tiefgarage
Erdgeschoß ausgebaut zu Läden und Arztpraxen,
mit raumlufttechnischen Anlagen,
Gesamtwärmebedarf 282 kW
Technische Anlagenbeschreibung
Außenansicht Gartenhäuser
Die Wärmeerzeugung erfolgt über zwei atmosphärische Gas- Spezialheizkessel
mit modulierendem Vormischbrenner. Die Heizzentrale für beide Blöcke (1 und 2) befindet sich im
Haus 4 (Block 1).
Normgebäudewärmebedarf Block 1: 177 kW
Normgebäudewärmebedarf Block 2: 282 kW
Jeder Wärmeerzeuger erhält eine Kesselkreispumpe. Die Kesselkreise werden mit separaten Membran-Druckausdehnungsgefäßen
abgesichert. Für die Anlage ist ebenfalls ein Membran-Druckausdehnungsgefäß vorgesehen. Zur hydraulischen
Entkopplung des Kesselkreises mit der Anlage ist eine hydraulische Weiche eingeplant.
Die Heizkreise für die Läden und Wohnungen werden blockweise unterteilt (Block 1 und 2) und erhalten eigene
Umwälzpumpen. Eine außentemperaturabhängige Vorregelung erfolgt über ein gemeinsames 3-Wege-Mischventil.
Die zentrale Trinkwassererwärmung vollzieht sich über zwei Brauchwassererwärmer mit je 1000 Liter Inhalt.
Für die Kesselanlage ist eine Gasleistung von 61 m3/h bei einem Druck von 20 mbar erforderlich. Die Erdgasversorgung
erfolgt durch Anschluß an das Versorgungsnetz der Stadtwerke München.
Die Wärmeverteilung für die statischen Heizflächen erfolgt im Zweirohrsystem mit horizontaler Kellerverteilung.
Vor- und Rücklauf werden in einer Trasse mit den Trinkwasserleitungen geführt. Die Steigstränge werden im Keller
mittels mengeneinstellbaren Strangabsperrventilen (mit Entleerung) an die Haupttrasse angebunden. Die Heizkörperanbindung
aller Wohnungen erfolgt über estrichverlegte Weichstahlrohre im Einrohrsystem.
Für die Tiefgarage ist eine mechanische Abluftanlage mit je zwei gleich großen Ventilatoren vorgesehen.
Die Großgarage umfaßt folgende Bereiche:
Rauchabschnitt 1 mit TGA Block 1 und Teilen von Block 2: 1.341 m2
Rauchabschnitt 2 mit TGA Block 2 umfassend: 2.390 m2
Insgesamt beträgt die Garagenfläche mit 148 Stellplätzen 3.731 m2.
Für diese Wohnhausgarage mit geringem Zu- und Abgangsverkehr beträgt der Mindestvolumenstrom 22.450 m3/h.
Die Absaugung erfolgt von der Kellerseite der Gebäude, die Außenluft strömt von der gegenüberliegenden
Seite über die Entrauchungsöffnungen nach. Die beiden Rauchabschnitte sind mittels Brandschutzklappen K 90, die über
Rauchauslöseeinrichtungen gesteuert sind, getrennt. Die Komponenten der Lüftungszentrale sind mit körperschalldämmenden
Befestigungselementen ausgerüstet. Die Fortluft wird aus der Zenrale senkrecht in einem separaten F 90- Schacht über
das Dach ins Freie geführt.