a) Flughafen München GmbH
b) Dorsch Consult GmbH, München, BM1
Ingenieurleistungen
a) Planung der Fernwärme- und Fernkälteleitungen, Gasleitungen, Übergabestationen
Leistungen nach HOAI, Teil IX § 73, Phasen 1 bis 5
b) Leistungen nach HOAI Teil IX § 73, Phase 6, im Subauftrag von Dorsch Consult GmbH, BM 1
Versorgungsaufgaben für Fernwärme und Fernkälte
Absperrung
Die Fernwärmeversorgung des Flughafens ist für die Gebäude zwischen den Start- und
Landebahnen Nord und Süd auf dem ca. 15 km2 großen Flughafenareal bestimmt.
An das Fernwärmenetz mit einer höchsten Heißwasser-Vorlauftemperatur von 130°C sind
als Wärmeverbraucher folgende Hausanlagen angeschlossen:
Raumheizungsanlagen mit zentralen Brauchwassererwärmungsanlagen
Raumlufttechnische Anlagen sowie Fußbodenheizungsanlagen in den Flugzeugwartungshallen
Leckwarnsystem
Das Fernwärmeverteilungsnetz ist entsprechend den drei Hauptfunktionsgruppen des
Flughafens gegliedert in:
Passagierabfertigungsbereich
Nördlicher Betriebsbereich und Subzentrum
Nordöstlicher Betriebsbereich
Südlicher Betriebsbereich
Der höchste, gleichzeitig in Anspruch zu nehmende Wärmeleistungsbedarf beträgt in der
ersten Ausbaustufe max. 50 MW.
Gasleitung
An das Fernkältenetz mit den Auslegungstemperaturen 6°C/15°C sind sämtliche Gebäude des
Passagierabfertigungsbereiches und des nördlichen Betriebsbereiches angeschlossen.
Bei den Klima-Kaltwasserverbrauchern handelt es sich ausschließlich um raumlufftechnische Anlagen.
Der höchste, gleichzeitig in Anspruch zu nehmende Fernkältebedarf in der ersten Ausbaustufe
beträgt ca. 17,5 MW.
Planungsumfang der Fernwärme- und Fernkältenetze sowie Gasleitungen
Abzweigung Gasleitung
Fernwärmenetz erdverlegt
Stahlmantelsystem (Betriebstemperatur bis 130°C)
Mediumrohr DN 350
ca. 1.900 m Trasse
Mediumrohr DN 250
ca. 3.200 m Trasse
Mediumrohr DN 200
ca. 2.200 m Trasse
Mediumrohr DN 125+150
ca. 1.800 m Trasse
Mediumrohr DN 80+100
ca. 700 m Trasse
Mediumrohr bis DN 65
ca. 300 m Trasse
Kunststoffmantelrohrsystem (Betriebstemperatur bis 130°C)